CHRONIK
Grambker Beerdigungsverein

Chronik des Vereins

Lange Tradition

Gründungstag des Vereins war der 25. Februar 1923. Der Verein blickt daher auf eine fast 100 jährige Geschichte zurück. Zeitzeugen gibt es nicht mehr. Schriftstücke aus der damaligen Zeit liegen auch nicht vor. Aus der Vergangenheit lassen sich lediglich die letzten rund 50 Jahre verfolgen.

Grambker Bürger

Es waren auf jeden Fall die „alten“ Grambker Bürger, die auf die Idee kamen, rechtzeitig Gelder für ihre eigene Beerdigung zu sparen. Die Not war damals groß. In der Zeit vor und zwischen den Weltkriegen war das Geld knapp. Eine angemessene Beerdigung sollte es dennoch sein.

Vereinsgründung

Wie auch in anderen Bremer Vororten entschloss man sich, auch in Bremen-Grambke einen eigenen Verein zu gründen. Es wurden Gelder eingesammelt und die Kassierer gingen noch von Haus zu Haus, um die Beiträge zu kassieren. Im Volksmund wurden die Kassierer auch die „Sammler“ genannt. Die Beiträge wurden beim 1. Rechnungswart hinterlegt und von diesem krisensicher = mündelsicher bei der Sparkasse in Bremen angelegt.

Gute Zinseinnahmen

Durch zeitweise gute Zinseinnahmen vermehrte sich das Geld im Laufe der Jahre. Die Einnahmen aus den Beiträgen und den Zinsen waren immer höher als die Ausgaben = Sterbegelder. Das Vermögen wurde immer größer und die Sterbegelder konnten im Laufe der Jahre angepasst = erhöht werden.

Johann Feldermann

Lange Zeit 1. Vorsitzender des Vereins war Johann „Jonny“ Feldermann. Als gelernter Tischler konnte er auch Särge bauen. Das waren die Anfänge des Beerdigungsinstitutes Feldermann und damit lag es nahe, dass Herr Feldermann auch der 1. Vorsitzende des Grambker Beerdigungsvereins wurde.

Manfred Feldermann

Nach seinem Tod übernahm der jüngste Sohn, Manfred Feldermann, den Vorsitz im Verein. Von Beruf aus war er allerdings Obergerichtsvollzieher und hatte mit Särgen nichts am Hut.

Über 40 Jahre war Manfred Feldermann 1. Vorsitzender und hatte jahrzehntelang als Rechnungswart einen „Müller“ an seiner Seite. Bereits mit Jonny Feldermann arbeitete Karl Gerhard Müller – als Nachfolger von Wilhelm Ohlendorf – zusammen. Mit 23 Jahren fing seinerzeit Karl Gerhard Müller als Rechnungswart an. 33 Jahre bis zu seinem Tod im Jahre 1990  schaffte er es, die Mitgliederzahlen deutlich zu erhöhen. Immer neue Mitglieder kamen hinzu – die Sterbegeldversicherung gehörte zu vielen Haushalten in Grambke. Nach seinem Tode im Jahre 2000 wurde seine Arbeit von seinem Sohn Karl-Heinz Müller fortgesetzt.

Die Million als Ziel

Das Ziel von Karl Gerhard Müller war immer ein Vermögen von 1 Million DM zu erreichen. Durch seinen plötzlichen Tod 1990 konnte er dieses Ziel nicht ganz erreichen. Durch damals noch sehr hohe Zinsen auf Geldanlagen bei der Sparkasse von bis zu 8 % konnte das Vermögen stetig erhöht werden. Es war dann kein Problem mehr, im Laufe des Jahres die Million DM zu knacken. Selbst nach der „Halbierung“ des Geldes durch den Euro konnte im Laufe der Jahrzehnte erneut die Million gebrochen werden – die Million in Euro.

Das aktuelle Vermögen des Vereins liegt heute bei ca. 1,25 Millionen EURO

Ronald Winter

Nach den Vorstandswahlen im November 2018 wurde die Verantwortlichkeit des Vereins in jüngere Hände gelegt. Der 1. Vorsitzende Ronald Winter ist langjährig als Steinmetz tätig und hat vor einigen Jahren das Bestattungshaus Bremen-Nord gegründet. Insofern wird die alte Tradition zwischen dem Grambker Beerdigungsverein und einem Bestattungshaus / Steinmetzbetrieb fortgesetzt.

Grambker Beerdigungsverein

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Grambker Beerdigungsverein

z. H. Ronald Winter
Burger Heerstr. 38a
28719 Bremen

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